Unsere Grundsätze

In unserer Tätigkeit

für und mit Menschen mit Behinderung lassen wir uns leiten von den ethischen Grundaussagen der Bundesvereinigung der Lebenshilfe und natürlich von unserem Leitbild.  Sie betreffen Menschenwürde, Selbstbestimmung, Lebensrecht, und gesellschaftliches Handeln.

 

Wir treten dafür ein, dass Menschen mit Behinderung ein Recht auf Leben in Würde, auf Achtung ihrer Einzigartigkeit, auf Bildung, Förderung und Unterstützung, auf Sinnerfüllung, Wohlbefinden und Lebensglück haben.

 

Sie haben das Recht auf Teilhabe am Leben in der Gesellschaft, unabhängig von Art und Ausmaß der Beeinträchtigung. Ihnen steht ein uneingeschränktes Wunsch –und Wahlrecht zu, welche Hilfen sie in Anspruch nehmen.

 

Auch in Zeiten knapper Kassen darf die Lebensqualität von Menschen, die wegen Behinderung, Erkrankung  oder auffälliger Verhaltensweise umfassender Unterstützung bedürfen, nicht beeinträchtigt werden.

 

Wir sehen alle Verantwortlichen in der Gesellschaft, aber auch uns selbst in der Verpflichtung, für die Interessen der Menschen mit Behinderung einzutreten, vor allem, wenn sie nicht für sich selbst sprechen können.

 

Wofür wir uns als Interessenvertreter behinderter Menschen einsetzen, lässt sich kurz gefasst sagen:

  • Führen eines Lebens so normal wie möglich
  • Recht auf Selbstbestimmung und barrierefreie Teilhabe
  • Förderung, so früh wie möglich
  • Soziale Integration in Kindertagesstätten, Schulen und im Arbeitsleben
  • Orientierung am individuellen Hilfebedarf
  • Zusammenwirken von Eltern, weiteren Angehörigen und Fachleuten
  • Arbeit ist mehr als Beschäftigung
  • Wohnen heißt zu Hause sein
  • Freizeit, das ist Entspannung, Erholung und Anregung
  • Auch wer nicht sprechen kann hat viel zu sagen
  • Interessenvertretung in Politik und Gesellschaft
  • Alt werden in Würde