Die Lebenshilfe

Ziel der Lebenshilfe  

...ist das Wohl von Menschen mit geistiger Behinderung und ihrer Familien. So ist es im Grundsatzprogramm beschlossen und so setzt sie sich dafür ein, dass jeder Mensch mit geistiger Behinderung so selbständig wie möglich leben kann und ihm soviel Schutz und Hilfe zuteil wird, wie er für sich braucht.

 

 Maßgebend sind die individuelle Persönlichkeit und die Bedürfnisse, die sich aus Art und Schwere der Behinderung ergeben. Menschen mit schweren geistigen Behinderungen stehen daher unter dem besonderen Schutz der Lebenshilfe.

 

 Die Lebenshilfe will deshalb helfen, für Menschen mit geistiger Behinderung aller Altersstufen und für ihre Familien die Lebensbedingungen weiter zu verbessern sowie die Integration in die Gesellschaft zu fördern.

 

 In der Bundesrepublik Deutschland wurde die Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung 1958 als Selbsthilfeverein von betroffenen Eltern, Angehörigen und Fachleuten in Marburg gegründet. Sie hat heute mehr als 130.000 Mitglieder und betreut über 150.000 Menschen mit Behinderung.

 

 Die Lebenshilfe Schwerin e.V. gründete sich 1990 aus einem damals bereits seit 20 Jahren bestehenden Elternkreis und zählt heute rund 180 Mitglieder. Sofort nach dem Fall der Mauer begannen die aktiven Eltern damit, für ihre Kinder Arbeits- und Wohnmöglichkeiten aufzubauen. Diese Einrichtungen wurden später in die "Dreescher Werkstätten" überführt. 2001 wurden die Arbeitsgrundsätze in einem gemeinsamen Leitbild festgehalten, das 2017 gemeinsam erneuert wurde. Viele weitere Einzelheiten finden Sie in der Chronik.

 

Die Lebenshilfe vereinigt in ihren Reihen:

  • Eltern, Angehörige, Betreuer, Geschwister oder andere, die Menschen mit geistiger Behinderung nahe stehen.

  • Menschen mit geistiger Behinderung selbst.

  • diejenigen, die sich als Fachleute beruflich für Menschen mit geistiger Behinderung einsetzen.

  • alle, die ehrenamtlich Kraft, Ideen und Zeit einbringen möchten.

  • Freunde und Förderer der Lebenshilfe.