Berichte

Spendenlauf zugunsten unserer Lebenshilfe

Am letzten Sonntag in den Betriebsferien, am 29. Juli 2018 organisierte die Ahmediyya Gemeinde einen Spendenlauf rund um den Burgsee in Schwerin. Unsere Lebenshilfe Schwerin sollte den Spendenerlös erhalten!

Sehr herzlich und tief beeindruckt danken wir für dieses Engagement und die großzügige Spende des Charity Walk 2018. Uns hat es großen Spaß gemacht.

Wir demonstrieren in Berlin !

Am 7.11.2016 traf ich mich mit vielen Mitarbeitern der Dreescher Werkstätten. Zusammen mit Gruppenleitern, den Mitarbeitern der Werkstatt und den Eltern sind wir zur Demonstration der Lebenshilfe nach Berlin zum Brandenburger Tor gefahren. Es ging um das neue Gesetz (BTHG), was unser Leben im Alltag verbessern soll. Viele Dinge in dem Gesetz sind nicht gut für uns. Deshalb waren wir in Berlin, um dagegen zu demonstrieren. Wir waren alle aufgeregt. Wir wussten nicht, was uns erwartet. Wir wollten trotzdem für unsere Rechte als Menschen mit Handicap dort auftreten. Als wir in die Straße einbogen, die zum Brandenburger Tor führt, waren wir erstaunt, wie viele Busse dort schon standen. Es waren ca. 7000 Menschen auf der Demo, alle mit Plakaten, Schildern, Luftballons. Es war für mich erstaunlich. Auf der Bühne sprach Frau Ulla Schmidt von der Lebenshilfe zu uns. Es sprach ein Vertreter der Eltern, eine Bertoffene und Abgesandte des Sozialausschusses des Deutschen Bundestags. Es wurden an die Vorsitzende, Frau  Kerstin Griese (MdB) und den Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses, Dr. Edgar Franke (MdB) 151.698  Unterschriften der Petition der LH übergeben. Die beiden Verantwortlichen wurden von den Versammelten aufgefordert bis zum 02.12.2016 etwas zu tun, denn an diesem Tag wird das Gesetz in den Bundestag zur Abstimmung vorgelegt und in den Bundesrat weiter geleitet. Die Vertreterin der Eltern sagte; dass Bayern dem Gesetz in dieser Fassung nicht zustimmen werde. Zum Schluss ließen wir die Luftballons mit unseren Wünschen in den Himmel aufsteigen. Auf der Nachhause Fahrt haben wir viel über das Erlebte gesprochen und gesehen, dass wir nicht alleine sind.

                                                                    Torsten Berges

                      

 

              

25 Jahre Lebenshilfe und Dreescher Werkstätten

Der  9. November 1989 ist ein historisches Datum: Jener Tag hat unsere Welt verändert.

In Berlin fiel damals die Mauer.

Und in Schwerin haben Eltern behinderter Kinder an jenem Abend eine andere Mauer eingerissen.

In der DDR wurden viele behinderte Kinder als nicht schulbildungsfähig oder als nicht
förderungsfähig eingestuft und hatten damit keinen Anspruch auf einen Schulbesuch.
Aber auch diejenigen, die in eine Schule gehen durften, erhielten häufig kaum wirklichen Unterricht.
Für Menschen mit einer schweren geistigen Behinderung gab es spätestens ab dem 18. Geburtstag sogar nur noch einen Platz im Altersheim oder gar in der Psychatrie.


Am Abend jenes 9. November 1989 fand eine Veranstaltung in der Halle am Fernsehturm statt - ganz jenseits der historischen Weltereignisse. Und doch für Familien mit behinderten Kindern nicht minder einschneidend.
Eltern und Betroffene waren im Herbst ebenso mutig auf die Strasse gegangen wie andere Schweriner Bürger. Sie sollten erstmals angehört werden, auch wenn wohl kaum jemand erwartet hatte, dass sie sich tatsächlich zu Wort melden. Im Präsidium saßen neben der Kreisärztin Fürsorgerinnen, Parteileitung und – natürlich - die Staatssicherheit. Viele Eltern waren aus Neugier hingegangen - ohne große Erwartungen.
Aber schnell gerieten die Fachleute auf dem Podium in die Defensive.  Drei Eltern erlaubte man also mit auf das Podium zu kommen - allen voran Hannelore Lüdtke. Sie hatten die Möglichkeit, ihre Sorgen und ihre Forderungen zu äußern. Und sie wurden gehört! Die Diskussion dauerte bis spät in die Nacht und führte zu den ersten wichtigen Veränderungen für Menschen mit Behinderungen in Schwerin.

Wenige Monate später besetzten diese Eltern das ehemalige Stasi-Gästehaus in Schwerin-Mueß, um dort Menschen mit Behinderungen zu betreuen. Sie "befreiten" ihre Jugendlichen und erwachsenen Kinder aus den psychatrischen Eiinrichtungen und Altenheimen und boten ihnen in Mueß ein altersgemäßes Zuhause, organisierten Beschäftigung und Arbeit für sie und vieles mehr. Eine neue Ära begann.

Am 20. März 1990  wurde aus dem Elternkreis behinderter Kinder die Lebenshilfe Kreisvereinigung Schwerin gegründet und damit der Grundstein für die Dreescher Werkstätten gelegt.

Am 20. September 1990 wurden die Werkstätten in der Perlebergerstraße auf dem Dreesch offiziell als Werkstatt für Behinderte anerkannt und am 9. November 1990 mit einem Tag der offenen Tür eingeweiht.

 

Heute kann jedes Kind mit Behinderung in Schwerin eine Schule besuchen;

in den Dreescher Werkstätten arbeiten mittlerweile 450 Menschen mit Behinderung.

Die Stadt Schwerin ist in weiten Teilen barrierefrei - in mehr als einer Hinsicht.

Im März 2009 wurde die UN-Behindertenrechtskonvention von der Bundesrepublik unterzeichnet. Heute diskutieren wir über Inklusion: Kinder mit Behinderungen sollen nicht später eingegliedert werden sondern von Anfang an überall dabei sein, in den Schulen gemeinsam mit den Kindern aus der Nachbarschaft lernen, ausserhalb der Wekstätten auf dem "ersten Arbeitsmarkt" mit anderen Kollegen zusammenarbeiten. Erste Schritte in diese Richtung gibt es bereits.

Der 9. November 1989 hat in Schwerin auch für die Menschen mit Behinderungen die Welt verändert.

                                                                                                  Cornelia Fittje u. Verena Riemer

 

 

Der Sommer 2015 war anders: Wir feierten gemeinsam Geburtstag!

Dreescher Werkstätten und Lebenshilfe Schwerin wurden 25 Jahre alt. Das wurde gebührend gefeiert.
 
Bunt wurde es. Und lustig und offen und fröhlich. Ein inklusives Sommerfest mit sehr vielen Gästen, auf dem alle miteinander feierten.

Am Samstag, dem 27. Juni begingen wir in der Robert-Bunsen-Str. 11 von 14 bis 21 Uhr unser 25-jähriges Jubiläum und viele sind gekommen, das große Fest der Lebenshilfe Schwerin und der Dreescher Werkstätten mit zu feiern, sich über unsere Leistungen, unsere Angebote und unsere Anliegen zu informieren. Fröhliches und Nachdenkliches aus der Geschichte, Träume und Wünsche für die Zukunft - alles war ganz dicht beeinander.

 

 

Neuer Geschäftsführer der Dreescher Werkstätten (V. Riemer, März 2014)

Als neuer Geschäftsführer der Dreescher Werkstätten gGmbH tritt Herr Dipl.-Kaufmann (FH)

 

 Stephan Hüppler 

 

mit Wirkung zum 1. April 2014 die Nachfolge von Herrn Jens-Olaf Rieckhoff an. Inzwischen sind die Dreescher Werkstätten gut aufgestellt und Herr Rieckhoff kehrt wieder in seine Kanzlei als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater zurück.

 

Unser neuer Geschäftsführer Stephan Hüppler verfügt über 10jährige Leitungserfahrung als Geschäftsführer in sozialen Einrichtungen. Bereits am 5. März wurde Herr Hüppler den Beschäftigten vorgestellt und wird sich nun rasch in die Belange unserer Dreescher Werkstätten einarbeiten.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inklusion nur Illusion? (V. Riemer, Dez. 2013)

„Inklusion nur Illusion?“ überschrieb die Schweriner Volkszeitung im November 2013 einen Bericht  über die Mühen und Erfahrungen, die einer Familie widerfahren sind, weil sie ihr Kind in eine  Regelschule schicken wollte – ganz wie es die UN-Behindertenrechtskonvention seit vielen Jahren vorschreibt.

Denn seit 2009 sind die politisch Verantwortlichen auf allen Ebenen verpflichtet (!), Inklusion in allen gesellschaftlichen Bereichen umzusetzen.

 

Doch was Exklusion angeht gehört Mecklenburg-Vorpommern zur Spitze in Deutschland und Europa  - von hohen Begabungen bis zu Schwerstmehrfachbehinderung - für jede Besonderheit gibt es in M-V eine extra Schulart, so dass Kinder leider nicht lernen können miteinander umzugehen.

 

Inklusion – wie soll das gehen in einer Region, in der die Menschen von klein auf als ganz normal erleben, dass alle ausgegrenzt werden, die irgendwie anders denken, anders reden, sich anders bewegen oder sonst irgendwie anders sind als die meisten Mitschüler und Nachbarn?

In einer Region, wo seit rund 80 Jahren, also über etliche Generationen hinweg, alle Menschen aus dem Blickfeld verschwinden, die nicht ganz der gerade vorherrschenden oder politisch verordneten „Normalität“ entsprechen. Meist sogar angeblich zu ihrem eigenen Wohl.

 

Inklusion verpflichtet auch uns als Lebenshilfe und ebenso unsere Einrichtungen. Auch wir müssen uns dieser Verantwortung stellen und - wie es in einem Kirchenlied heißt -  

 

                                                          „Aufstehn,

                                                  aufeinander zu gehn,

                                                   voneinander lernen,

                                                miteinander umzugehn“

 

Einzelne integrative Arbeitsplätze und Außenarbeitsgruppen gibt es in den Dreescher Werkstätten seit längerem. Auch die Verkaufsstände vor den Festtagen im SchloßparkCenter erfreuen sich nicht nur bei einer treuen Stammkundschaft großer Beliebtheit. Mit dem schönen Seifenladen  olifé  in den Schweriner Höfen wurde 2012 ein weiterer wichtiger Schritt in die Öffentlichkeit und die Innenstadt getan.

Nun wurde am 15. November 2013 der nächste Schritt in Angriff genommen und in der Handelsstr. 8a ein Werkstattladen  Handel mal anders  eröffnet.

 

Helfen Sie mit, sagen Sie es Ihren Nachbarn und Kollegen - und kommen auch Sie selbst in unsere Geschäfte! Nicht nur zur Weihnachtszeit finden Sie dort schöne Geschenke und kleine Aufmerksamkeiten.

 

 

 

 

20 Jahre Lebenshilfe Kreisvereinigung Schwerin (Simone Jürß, 28. November 2010)

Im Jahr der vielen Jubiläen konnte auch unsere Kreisvereinigung einen "runden" Jahrestag feiern: 

das 20-jährige Bestehen.

 

Am 19. November gab es deshalb einen kleinen feinen Empfang im Cafe des "Hauses der Begegnung". Lebenshilfe-Mitglieder, Mitarbeiter der Dreescher Werkstätten, Politiker der Stadt Schwerin und andere Freunde und Förderer unserer Kreisvereinigung waren der Einladung des Vorstands gefolgt.

 

In Festansprachen und Grußworten ließen die Redner die vergangenen 20 Jahre Revue passieren. 

Mit teilweise sehr persönlichen Worten wurde an die Anfänge der Kreisvereinigung erinnert, auf die geleistete Arbeit zurückgeblickt und auf die kommenden Herausforderungen aufmerksam gemacht. So lauteten die Leitgedanken der Vorstandsvorsitzenden, Frau Cornelia Fittje: "20 Jahre Lebenshilfe Kreisvereinigung Schwerin - Zeit, Danke zu sagen; Zeit, stolz zu sein; Zeit, nach vorn zu schauen". 

 

Die "Lebenshelfer" der ersten Stunde, die damals auch vor Demonstrationen und Hausbesetzungen nicht zurückschreckten, um ein lebenswertes Dasein für ihre Kinder mit Behinderung zu ermöglichen, saßen noch im teils heiteren, teils wehmütigen Gedankenaustausch beisammen, als alle anderen Gäste schon längst gegangen waren...

 

 

850 Jahre Schwerin - WIR waren dabei! (Rüdiger Hesse, 10.06.2010)

Wer hätte das gedacht. Was für ein sonniges, geradezu herzogliches Wetter wurde uns zum 850-jährigen Stadtjubiläum von Schwerin beschert!

Größtes Ereignis: Der Festumzug am 5. Juni 2010. Und wir waren dabei!

Die Dreescher Werkstätten gGmbH und die Lebenshilfe Kreisvereinigung Schwerin e.V. nahmen gemeinsam an diesem eindrucksvollen Höhepunkt des Stadtjubiläums teil. Im geschichtlichen Bogen dieses Festumzuges, der gespannt wurde von der Stadtgründung bis zur Gegenwart, stellten wir einen Bereich erfolgreicher sozialer Wirklichkeit in unserer Landeshauptstadt dar.

Für das, was wir zeigten und vorführten, erhielten wir entlang der 4 Kilometer Festzugstrecke viel Beifall.

Auffallend war auch die Heiterkeit der Zuschauer und Festumzugsteilnehmer, ein Frohsinn, der geradezu ansteckend war. So war das Ganze ein einmaliges Erlebnis und die Vorbereitungen darauf hatten sich gelohnt.

„Die Lebenshilfe Schwerin – mitten im Leben und in unserer 850 Jahre jungen Landeshauptstadt Schwerin“.

 

 

 

 

Verabschiedung des GF der Dreescher Werkstätten, Herrn Liebers (Peter Schnur, 17.12.2009)

Vor einem dreiviertel Jahr hatte Herr Liebers sich zu dem persönlichen Schritt entschlossen, noch einmal etwas Neues zu wagen. Die Kündigung zum Jahresende lag auf dem Tisch der Gesellschafter.

Gestern nun fand die "Große Abschiedsgala" in der Hauptwerkstatt Bunsenstraße statt! Ja, es war eine tolle Veranstaltung, ganz nach dem Motto der Dreescher Werkstätten "Es geht auch anders". In lockerer Athmosphäre lösten sich Dankesworte, Geschichten und Musikeinlagen ab. Es war eine sehr herzliche Verabschiedung eines guten Freundes. Alle haben Herrn Liebers viel Glück bei der Erfüllung seiner "Träume mit 17+" gewünscht!

 

Und wenn Herr Liebers in seiner Abschiedsrede unter vielem anderen erwähnt, dass auch mal unterschiedliche Meinungen zwischen ihm und den Gesellschaftern zu überwinden waren, dann war das jedenfalls ganz bestimmt nicht der Grund für seine neue Lebensplanung!

Man soll eben nicht immer alles glauben, was in der Zeitung steht (SVZ von heute)!

Ergänzung (Peter Schnur, 30.12.2009):

In der SVZ von Weihnachten wurde Herrn Liebers dann Gelegenheit gegeben, das missverständlich Geschriebene klarzustellen: "Ich gehe von den Dreescher Werkstätten mit einem guten Gefühl, mit Stolz auf das Erreichte. Die Trennung geschah in gegenseitigem Einvernehmen. Ich habe für mich beschlossen, dass ich im Leben nochmal was anderes machen will."

 

 

 

Weihnachtsball (Peter Schnur, 14.12.2009)

Ein "Weihnachtskaktus" ertönte am 12. Dezember um 18 Uhr zu Beginn des Jahreshöhepunkts unserer Lebenshilfeveranstaltungen! Ja, normalerweise blüht er, aber dies war natürlich die Band "Kaktus" vom Konservatorium unter der Leitung von Frau Kleeberg! Und die Stimmung war gleich super!

Nach der herzlichen Begüßung durch Frau Fittje spielte die Band noch weiter. Doch dann wurde endlich das Buffet eröffnet! Die Entenkeulen "gingen weg wie warme Semmeln"! Und auch die Gläser mit dem Dessert wurden erst mal gesichert...

Kaum ging dann die Disko los, war die Tanzfläche voll! Das Essen sollte ja nicht ansetzen...

Das Bläser-Sextett, Studentinnen und Studenten der Musikschule Wismar, heizten die tolle Stimmung noch weiter an. Mit ihren zum Teil weihnachtlichen Stücken begeisterten sie alle. Es wurde kräftig geklatscht und auch mitgesungen!

Der Diskjockey machte den Abend mit flotter Musik und Einlagen rund.

Ach, Frau Fittje und Frau Jürß haben ja auch noch Herrn Liebers verabschiedet und den neuen Geschäftsführer der Dreescher Werkstätten ab 1. Januar 2010, Herrn Niederreiter, vorgestellt. Damit Herr Liebers keine kalten Füße bekommt, schenkte ihm Frau Fittje ein Paar selbstgestrickte Socken...

 

Vielen Dank allen Mitwirkenden einschließlich dem Team der Ritterstuben!

(Leider hatte ich keinen Fotoapparat mit. Falls jemand ein par schöne Bilder hat, kann er sie mir gerne mailen. Ich stelle sie dann hier ein. peterschnur@yahoo.de)

 

 

Adventskaffee mit ehemaligen Vorstandsmitgliedern (Peter Schnur, 30.11.2009)

Zum 27. November hatte der Vorstand alle ehemaligen Vorstandsmitglieder zu einem Adventskaffee eingeladen. In gemütlicher Runde wurde bei Kaffee und Kuchen über dies und jenes geplaudert.

Wer wollte, hörte sich am Computer das Radio-Interview mit Hannelore Lüdtke anlässlich der inzwischen 20-jährigen Geschichte der Behindertenarbeit in Schwerin an. Im nächsten Jahr werden ja auch die Lebenshilfe-Organisationen in Schwerin und in Mecklenburg-Vorpommern 20! Hierüber wollten wir an diesem Nachmittag eigentlich auch sprechen, um Ideen für die Feier am 10. Juli 2010 auf dem Schweriner Marktplatz zu entwickeln.

Dies kam dann aber doch zu kurz, zumal leider auch nicht viele unserer Einladung gefolgt waren - schade. Wer Anregungen für das Jubiläum hat oder bei der Vorbereitung mitmachen will, kann sich gerne an uns wenden. Wir freuen uns über Ideen und Unterstützung.

 

 

 

Werkstattrundgang des Lebenshilfe-Vorstands (Peter Schnur, 10.06.2009)

Am 29. Mai hatte der Geschäftsführer der Dreescher Werkstätten gGmbH, Herr Liebers, den Vorstand unser Lebenshilfe Kreisvereinigung zu einem Rundgang durch die Werkstätten eingeladen.

Herr Liebers gab uns zunächst einen Überblick über das gesamte Angebot an Arbeitsplätzen und ergänzte dies mit ein paar wichtigen Zahlen, wie z.B.:

428 Werkstattplätze, 19 Fördergruppenplätze, 5 Millionen Euro Jahresumsatz, 1 Million Euro Jahreserlös, ...

Damit alle Mitarbeiter Arbeit haben, gibt es vielfältige Partnerschaften mit den Betrieben in der Wirtschaft. Einige unserer Mitarbeiter arbeiten sogar vor Ort in den Partnerfirmen.

Gemeinsam mit dem Produktionsleiter, Herrn Bockisch, führte er uns in verschiedene Produktionsbereiche und Arbeitsgruppen. Die Gruppenleiter und Mitarbeiter (weibliche und männliche!) empfingen uns freundlich und zeigten uns begeistert ihre Arbeitsplätze und Tätigkeiten.

Wir waren beeindruckt von der Vielfalt der Arbeitsmöglichkeiten und der guten Stimmung in den Teams. Die Arbeitsbedingungen haben sich in den letzten Jahren erheblich verbessert, insbesondere in Sacktannen und durch das neue Objekt in der Siegfried-Markus-Straße.

Alle Arbeitsgruppen konnten wir an dem einen Freitag vormittag natürlich nicht besuchen - vielleicht beim nächsten Mal.

Aber alle Interesierte können sich auf den folgenden Bildern einen Eindruck von unserem Rundgang verschaffen.

Auch die Fotos sind natürlich nur ein kleiner Ausschnitt aus unserem Werkstattbesuch. Vielleicht erkennt sich der Eine oder Andere wieder.

 

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BuGa ohne Barrieren (Peter Schnur, 22.04.2009)

Zum 21. April 2009 hatten die Stiftung Horizonte, der Lions-Club Schwerin und das Haus der Begegnung zu einer kostenlosen Führung über das BuGa-Gelände für Menschen mit Behinderung eingeladen.

Die Lebenshilfe KV Schwerin war mit dabei.

Wir konnten uns davon überzeugen, dass sehr viele schöne Anlagen entstanden sind. Eine bunte Farbenpracht empfing uns. Und darüber hinaus auch noch die Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern, Frau Schwesig, und die Oberbürgermeisterin von Schwerin, Frau Gramkow! Höchst persönlich begleiteten sie uns durch die Gärten und packten mit an, um die Absperrung für uns zu entfernen und trotz letzter Arbeiten die Barrierefreiheit zu gewährleisten!

Bei herrlichem Wetter genossen wir das Privileg, uns schon vor der Eröffnung umschauen zu können. Zum Abschluss gab's dann Kaffee und Kuchen - was will man mehr?

 

 

 

Ehrenamtsmesse in Schwerin (Peter Schnur, 23.03.2009)

Am 21. März 2009 waren auch wir auf der Ehrenamtsmesse in Schwerin dabei.

Gemeinsam mit den Dreescher Werkstätten hatten wir einen Stand aufgebaut.

Wir haben ja schon viele Ehrenamtliche, die unsere Behinderten bei den Freizeitaktivitäten betreuen - Kochen, Singen, Tanzen, Malen, Verreisen...

2 weitere Interessenten haben sich nun bei uns angemeldet.

In der Aula fand die Eröffnung statt. Die Oberbürgermeisterin hatte auch Figuren aus der Geschichte Mecklenburgs mitgebracht. Und die Musikgruppe mit Frau Gaube hat an unserem Stand für gute Laune gesorgt.